DFKI auf der Hannover Messe

Einen neuen Ansatz für die Detektion von Kunststoffabfällen in der Umwelt, insbesondere in Agrarumgebungen, hat das DFKI Niedersachsen auf der Hannover Messe 2023 vorgestellt. Die weltgrößte Industrieschau zählte diesmal rund 130 000 Besuchende an fünf Tagen.

Forschende aus Oldenburg und Osnabrück präsentierten am Gemeinschaftsstand des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) Niedersachsen erstmals, wie synthetische Daten - also mittels realistischer Computergrafik erzeugte künstliche Bilder - helfen können, ein KI-System zu trainieren, das auf einer landwirtschaftlichen Fläche zwischen weggeworfenen Plastikflaschen und angebautem Getreide oder Gemüse unterscheiden kann.

Die Ergebnisse fließen in das Projekt Agri-Gaia ein, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert wird, und in dem das DFKI zusammen mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie offene KI-Technologien für die Agrar- und Ernährungsindustrie erforscht.

Auch von anderen DFKI-Standorten beteiligten sich Forschende an der Hannover Messe, u. a. an den Gemeinschaftsständen der Automotive Agentur Niedersachsen und des Open6G-Hubs in der Industrial Wireless Arena. Zu den Themenfeldern zählten Smart Farming, Agrarrobotik, Smart Services für die Fertigungsindustrie, Smart Factory sowie 6G für sichere Datenräume.



Lesen Sie jetzt hier die gesamte DFKI-Pressemitteilung

Autorin: Simone Wiegand – DFKI

Foto: (MWK) Auf der Hannover Messe besuchte Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs (Mitte) das DFKI und ließ sich von den Wissenschaftlern Anton Elmiger (links) und Christoph Manß (rechts) den Einsatz von synthetischen Daten in Agrarumgebungen erläutern.

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